Mieter muss für eine Mietminderung wegen Schimmelpilzbefalls eine Gesundheitsgefährdung nachweisen

Das Berliner Kammergericht hat am 03.06.2010 (12 U 164/09) entschieden, dass die Miete bei einem Schimmelpilzbefall in der Wohnung nicht einfach gemindert werden könne.

Das Recht zur Mietminderung setze voraus, dass ein Mangel vorliege, der die Gebrauchsfähigkeit der Räume beeinträchtige. Für diesen Mangel trage der Mieter die Beweislast.

Er muss somit unter Vorlage von ärztlichen Attesten nachweisen, dass eine konkrete Gesundheitsgefährdung bestehe und Art und Konzentration der Schimmelsporen darlegen. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann das Gericht ein Sachverständigengutachten beauftragen.

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